Deko-Graphik SeitenkopfMaster Arbeits- und OrganisationspsychologieWeiterbildung Arbeits- und Organisationspsychologie
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Inhalte des Studiums

Der Studiengang verbindet in den vier aufeinander aufbauenden Modulen „Perspektiven erneuern“, „Analyse und Gestaltung“, „Organisieren, führen und qualifizieren“ und „Projekt und Professionalisierung“ Theorie- und Praxiselemente sowie Selbstlern- und Präsenzphasen.

Die Module bestehen aus Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlangeboten. Die 2700 Arbeitsstunden Pflichtumfang können nach Maßgabe der Prüfungs- und Studienordnung aus einem Gesamtangebot von ca. 3000 Arbeitsstunden ausgewählt werden. Sowohl durch Wahlmöglichkeiten im Kursstudium als auch bei der Auswahl der Präsenzveranstaltungen und auch durch Wahlmöglichkeiten bei der Form der Prüfungsleistung wird den individuellen Lernpräferenzen Genüge getan. Das Modul III erlaubt zudem eine inhaltliche Schwerpunktsetzung.

In jedem Modul gibt es Pflichtanteile für die Methodenausbildung. Der sukzessive Aufbau von Kompetenzen im Bereich der psychologischen Analyse-, Interventions- und Evaluationsmethoden erfolgt in Abstimmung zu den anderen Inhalten der Module. Integriert sind die Standards der psychologischen Forschungsmethodik und Statistik, sowie eine dezidierte Ausbildung in qualitativer Forschungsmethodik. Eine differenzierte Beschreibung der Methodenausbildung finden Sie hier.

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Nach obenModul I „Perspektiven erneuern“ vermittelt die notwendigen psychologischen und methodischen Grundlagen für ein Verständnis der arbeits- und organisationspsychologischen Denk- und Arbeitsweise. Bereits hier wird auf den Anwendungsbezug der vermittelten Inhalte Wert gelegt, aber auch zur kritischen Reflektion und zum Aufbrechen bisheriger Ansichten angeregt.

Neben den spezifischen Methoden sind Inhaltsschwerpunkte dieses Moduls:

  • Grundlagen der Arbeits- und Organisationspsychologie;
  • Psychologische Schulen und Denksysteme;
  • Wissenschaftstheorie und Ethik;
  • Kommunikation

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Nach obenModul II „Analyse und Gestaltung“ stellt klassische Themenfelder der Arbeits- und Organisationspsychologie vor wie Arbeits- und Aufgabengestaltung, Motivation und Handeln oder Führung und Gruppenprozesse in Organisationen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Wahlkursangeboten, die aktuelle Praxisfelder aufgreifen und die „klassischen“ Themen ergänzen, z.B. Dienstleistung oder auch betrieblicher Umweltschutz.

Neben den spezifischen Methoden sind Inhaltsschwerpunkte dieses Moduls:

  • Arbeits- und Aufgabenanalyse;
  • Arbeits- und Aufgabengestaltung;
  • Motivation und Handeln in Organisationen;
  • Gruppe und Führung;
  • Psychologie der Dienstleistung
  • Umweltschutz als Innovationsinstrument;
  • Arbeitszeitgestaltung

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Nach obenIn Modul III „Organisieren, führen und qualifizieren“ werden neben dem Methodenbereich die vier Vertiefungsbereiche „Selbst- und Sozialkompetenz“, „Betriebliche Gesundheitsförderung“ , „Human Resources Management“ und „Organisationsgestaltung und -entwicklung“ angeboten.

Sie bieten Qualifikationsmöglichkeiten für eine Reihe von interessanten und wichtigen Einsatzbereichen in Organisationen.

  • Vertiefungsbereich 1 „Selbst- und Sozialkompetenz“ ist insbesondere geeignet zur Erweiterung von Führungskompetenzen, für interne / externe Beratungstätigkeiten sowohl im Personal- und Organisationsentwicklungsbereich als auch insbesondere im Trainings- und Schulungsbereich.

    Er besteht aus den Inhaltsschwerpunkten:
    • Belastung und Beanspruchung
    • Selbstregulation
    • Konfliktmanagement
  • Vertiefungsbereich 2 „Betriebliche Gesundheitsförderung“ ist insbesondere geeignet zur Erweiterung von Führungskompetenzen, für interne / externe Beratungstätigkeiten im Organisationsentwicklungsbereich. Er ist ebenso für Fachkräfte (Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner) oder auch für Betriebs- und Personalräte gedacht, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz mit gestalten und bewerten, als auch für Querschnittfunktionen und Tätigkeiten im Arbeits- und Gesundheitsschutz.

    Er besteht aus den Inhaltsschwerpunkten:
    • Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Vertiefungsbereich 3 „Human Resources Management“ ist insbesondere geeignet für Mitarbeiter und Verantwortliche in Personalabteilungen, die ihre Kompetenzen um spezifisch psychologische Qualifikationen erweitern wollen. Er ist ebenso für Führungskräfte oder auch für Betriebs- und Personalräte gedacht, die die Personalauswahl, -beurteilung und -entwicklung mit gestalten und bewerten.

    Er besteht aus den Inhaltsschwerpunkten:
    • Personalauswahl und Personalbeurteilung
    • Personalentwicklung und Potentialanalyse
    • Interkulturelle Kompetenz
  • Vertiefungsbereich 4 „Organisationsgestaltung und -entwicklung“ ist insbesondere geeignet für diejenigen, die generell Innovationsprozesse (Strukturen / Verfahren etc.) zu steuern bzw. zu begleiten haben oder als interne oder externe Veränderungsagenten bzw. Beraterinnen und Berater tätig sind.

    Er besteht aus den Inhaltsschwerpunkten:
    • Organisationsdiagnose und -entwicklung
    • Teamarbeit und -entwicklung
    • Innovationsmanagement

Die Vertiefungsbereiche erlauben eine Schwerpunktsetzung im Sinne eines Wahlpflichtbereiches. Von den vier Vertiefungsbereichen werden drei schwerpunktmäßig studiert. Sie können darüber hinaus durch Lerninhalte des vierten Vertiefungsbereichs ergänzt werden. Zu den Vertiefungsbereichen werden spezifische Praxisworkshops angeboten, in denen es um die Einübung konkreter Verfahren und Anwendungen geht.

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Nach obenModul IV „Projekt und Professionalisierung“ besteht im Wesentlichen aus der Entwicklung, Durchführung und Darstellung eines Projektes, dessen Thema frei wählbar ist und durchaus dem eigenen Tätigkeitsumfeld entstammen kann. Aus dem Projekt wird die Masterarbeit entwickelt. Zudem werden zur Unterstützung des Praxisprojektes und zur Abrundung der Interventionskompetenzen Pflichtkurse zum Bereich Professionelle Beratung angeboten.

Inhaltliche und methodische Schwerpunkte sind:

  • Professionelle Beratung (Coaching; Beratung in Organisationen);
  • Informations- und Wissensmanagement; Komplexe Systeme; Projektmanagement;
  • Quantitative Datenanalyse;
  • Evaluation und Aktionsforschung;
  • eigenständige Durchführung eines Projektes;